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ſo lebt, daß ihr einſt Freuden der Ewigkeit zu empfin⸗ den faͤhig ſeyd. Und ihr wolltet euch jemals bis zum Laſter erniedrigen, und euch dieſes Gluͤcks verluſtig machen, oder es gering ſchaͤtzen? Ein Menſch, der ſich uberzeugt fuͤhlt, daß er zur Unſterblichkeit erſchaf⸗ fen iſt, in deſſen Macht und Gewalt es ſteht, dieſe Unſterblichkeit mit ewig dauernder Gluͤckſeligkeit zu ver⸗ binden, wollte dieß alles dem Genuß einer fluͤchtigen irdiſchen Luſt aufopfern? wollte lieber die harte Dienſt⸗ barkeit des Laſters, als das ſanfte Joch der Tugend waͤhlen? Meine Kinder, wäre eins oder das andere von euch jemals faͤhig, eine ſo unſelige Wahl zu treffen, was fuͤr ein gedankenloſes veraͤchtliches Geſchoͤpf muͤß⸗ te dieß ſeyn!
Ach! moͤchtet ihr doch alle, die mir ſo ſuͤſſe Hoff⸗ nung erfullen, daß ich dereinſt vereint mit euch, an jenem großen Tag des Gerichts mit Freuden euerm und meinem Richter ſagen kann: Die du mir gege⸗ ben haſt, die habe ich bewahrt, und iſt deren keiner verlohren. Gott erfuͤlle dieſe Hoffnung!
F. 26.
Das Weſentliche des Chriſtenthums iſt nicht Glauben allein, ſondern Thun verbunden mit Glauben, Grund aller chriſtlichen Glau⸗ benspflichten. Mittel ſie auszuuben. Schluß.
Ich habe euch getreu diejenigen Begriffe vorge⸗ tragen, die ich mir von dieſer oder jener Lehre der chriſt⸗ lichen Religion mache. Alles, was ich euch geſagt habe,
enthaͤlt alſo das Bekenntniß desjenigen, was ich glaube, und
an, kan dig ich ſte als
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