Teil eines Werkes 
Erste Abtheilung (1798)
Entstehung
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ſcheinliches, uber bieſen Gegenſtand ertheilen. Aber das Zuverlaͤſſigſte, was unſer Geiſt in ſeinem gegenwärti⸗ gen Zuſtand davon entdecken kann, findet ihr in Zolli⸗ kofers nachgelaſſenen Predigten, in der XVten bis XVlIIten Predigt des§ten Theils und in Ockels Pa⸗ lingeneſie des Menſchen nach Vernunft und Schrift. Alle dieſe Schriften machen es unnuͤße, euch mehr hier⸗ von zu ſagen, da ich doch nur vorzuͤglich dasjenige wuͤrde wiederhohlen koͤnnen, was bereits davon geſagt worden iſt. Wollt ihr euch kurz einen richtigen Begriff von demjenigen machen, was ihr euch unter der Seligkeit eines vernuͤnftigen Geiſtes denken muͤßt: ſo kann ich euch ſolchen kurz und vollſtaͤndig nicht anders als durch die Beſchreibung Swedenborgs,(freylich ein ſehr verdaͤchtiger Name,) angeben: Ewige Seligkeit be⸗ ſteht in der Erkenntniß des Wahren und in der Empfindung des Guten. Verbindet damit eine raſt⸗ loſe Thätigkeit, das Wachsthum der erſtern ſtets zu vermehren, und den Genuß des letztern zu verſtaͤrken: ſo koͤnnt ihr euch, nach meinem Erachten, am leichte⸗ ſten, es euch denkbar machen, wie ununterbrochener gluckſeliger Zuſtand eines vernuͤnftigen Geiſtes, Ewigkeiten hindurch ohne Ueberdruß und mit ſtets neuen Befriedigungen empfunden werden kann.

Die Holle geht uns wenig an. Mag es auchmit ihr beſchaffen ſeyn wie es will, ſo kann die Theorie der Lehre von der Holle, keinen Einfluß auf unſer Reli⸗ gionsſyſtem haben, da Furcht vor der Hölle fuͤr uns kein Motiv zur Tugend und Rechtſchaffenheit iſt. Da

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