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Laßt uns von der Guͤte Gottes alles hoffen. Er giebt uns ja ohnedieß jederzeit mehr, als wir erwarten.
Ich glaube, euch an alles erinnert zu haben, was ihr zu überdenken noͤthig habt, wenn ihr euch einen vernuͤnftigen ſchriftmaͤßigen Begriff von dem Zuſtand des Menſchen zwiſchen Tod und Auferſtehung machen wollt. Wenn auch ich mich nicht genug gehuͤtet habe, den Lieblingstraͤumen meiner Phantaſie, mit welchen ich mich ſo gerne beſchaͤfftige, nachzuhaͤngen, ſo ver⸗ zeiht dieß der Schwachheit des Alters, welches, ge⸗ druͤckt von der Laſt ſeiner Beſchwerden, in die Zeiten der kraftvollen jugendlichen Munterkeit zuruͤck denkt, und da es mir nichts nuͤtzen wuͤrde, die Bilder der ver⸗ gangenen Jahre hierbey zuruck zu ruffen: ſo ergotze ich mich lieber an den Bildern der mir ſo nahen Zukunft, die mir neue Kraft, neue Jugend, neue Munterkeit ſo zuverläſſig verſpricht. Aber nur dort und jenſeit des Grabes, iſt ſie wieder mein, und ach! welches Gluͤck! nie, nie, ſoll ich ſie wieder verlieren!
Himmel und Hoͤlle, zwey Worte, welche ſo oft mit vielen falſchen Vorſtellungen gedacht, und ausge⸗ ſprochen werden, erfordern noch, daß ich eure Begriffe auch davon zu berichtigen ſuche, oder euch wenigſtens die meinigen davon mittheile. Was iſt Himmel? Was iſt ewige Seligkeit? Was heißt ſelig ſeyn? Es wuͤrde ein trauriges Gemaͤhlde ſeyn, wenn man mit einem Blick die Vorſtellungen uͤberſchauen koͤnnte, welche ſich der groͤßte Theil der Chriſten und Richt⸗ chriſten von demjenigen macht, was ſie gemeiniglich im Himmel ſeyn nennen. Wir wollen die Traͤume der
Nicht⸗
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Ort
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