Teil eines Werkes 
Erste Abtheilung (1798)
Entstehung
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pfaͤngniß und Geburt des Menſchen in das irdiſche ke⸗ ben. Beyderley Zuſtand iſt einander vollkommen gleich. Huͤlflos und unfaͤhig das zu ſeyn und zu thun, was er hier ſeyn und thun ſoll, unfahig zum Genuß alles Guten, das ihm hier beſtimmt iſt, tritt der Menſch durch die Geburt in dieſe Welt; huͤlflos und unfaͤhig zu allem, was ihn in jener Welt erwartet, geht er durch den Tod in jene Welt uͤber. Fremde Huͤlfe pflegt, wartet und unterſtutzt ihn, erzieht ihn, in einer wie in der agdern. Nur nach und nach leuchtet ihm der Glanz ſeiner erhoͤhten Kraͤfte auf dem neuem Schau⸗ platz, den er betreten hat. Er lernt Sprache der Ewigkeit, ſammelt Kenntniß der Gegenſtaͤnde die ihn umgeben, belehrt ſich durch Beyſpiele der an Geiſt und Seligkeit aͤltern Unſterblichen, und ſo reift er nach und nach bis zu demjenigen Grad der Vollkommenheit, den er auch in dieſem Zwiſchenzuſtand erreichen ſoll. Aber der unſelige Geiſt iſt doch auch unſterblich, und da das Weſen ſeiner Unſterblichkeit, mit der Unſterblich⸗ keit des Seligen gleichartig iſt, ſo muß doch auch die Art und Weiſe, wie er ſich zu ſeiner freylich ſehr ver⸗ ſchiedenen Beſtimmung bildet, auch gleichartig ſeyn? Allerdings. So wie jener zum Engel reift, reift die⸗ ſer zum Teufel.(Ich weiß keine andern allgemein angenommenen Worte, welche die Gattung bezeichne⸗ ten, zu welcher jedes, dieſer ſo ſehr verſchiedenen un⸗ ſterblichen Geſchoͤpfe gehoͤrt.) Auch der laſterhafte von ſeinem Koͤrper getrennte Geiſt, der keiner ferneren Reinigung faͤhig iſt, tritt eben ſo hulflos und unfaͤhig zur Eyiſtenz in ſeinem kuͤnftigen Zuſtand in das Leben

jen⸗