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ausgehen. Das kicht, was ihm die bloße Vernunft hieruͤber mittheilt, iſt ſelbſt fur den Weiſen zu ſchwach, und der Kinderverſtand des erſten Menſchen iſt fuͤr dieſes licht ganz unempfaͤnglich. Selbſt der Menſch, bedurfte alſo von der erſten Stuffe ſeiner Kultur an, einer hohern Leitung hierin, und nur unmittelbare gottliche Beleh⸗ rung konnte ſie ihm mittheilen. Alle Beweiſe, mit welchen Herr Fluͤgge und andere nur erſt neuerlich dieſe Behauptung zu entkraͤſten, nochmals verſucht ha baben mich von meinem Irrthum nicht uͤberzeut. Ich will mich indeſſen nicht damit aufhalten, die Stellen des alten Teſtaments zu ſammeln, auf welche man gemeiniglich den Beweis, daß auch die Schriften deſſelben die Lehre von der Unſterblichkeit der Seele behaupten, gruͤndet. Ich will nur dabey ſtehen blei⸗ ben: Wenn Chriſtus den Beweis fur die Auferſtehung der Todten darauf gruͤndet, daß Gott, der ſich den Gott Abrahams, Iſaaks und Jakobs nennt, kein Gott der Todten, ſondern der Lebendigen iſt: ſo ſetzt dieß auch voraus, daß Abraham, Iſaak und Jakob, auch noch alsdenn, nachdem ſie dieſe Welt verlaſſen hatten, als ſortdauernd nach dem Tode von ihren Nach⸗ kommen geglaubt wurden. Denn ſie verehrten Gott, als den Gott Abrahams, Iſaaks und Jakobs, und dieſer war ihnen ein Gott der Lebendigen, nicht der Todten. Fortdauer nach dem Tode muß alſo damals zu den Lehren der Volksreligion gehoͤrt haben. Dieß iſt auch ohnfehlbar die Urſache, warum die juͤdiſchen Geſchichtſchreiber Sterben durch Verſammelt wer⸗ den zu ſeinen Vaͤtern, ausdruͤcken, Ein Ausdruck, welchen
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