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reinſten Freude erfullen ſollte, und der, leider! von ei⸗ ner gewiſſen Seite, jeden denkenden Chriſten mit Schmerz und Traurigkeit erfuͤllt. Du, unſer ſterben⸗ der wohlthätiger Erretter und Freund! wie guͤtig haſt du fuͤr uns, durch die edelſte einfachſte Handlung ge⸗ ſorgt, deren Ausuͤbung du uns als ein ſo kraftvolles, ſo bedeutungsvolles Mittel der genaueſten Vereinigung mit dir und allen unſern chriſtlichen Bruͤdern empfohlen haſt! Wir ſollen vereint das Gedachtniß der biebe, die alles fuͤr uns that und litt, die fuͤr uns ſelbſt den Tod nicht ſcheute, mit dankbaren Herzen feyern. Wir ſollen durch das Brod, das wir gemeinſchaftlich brechen, durch den gemeinſchaftlichen Kelch, den wir trinken, beken⸗ nen, daß wir dich als unſern einzigen gemeinſchaftlichen Erretter von Suͤnde und Tod verehren und anbeten, daß wir uns als Brüder lieben ſollen. Wir ſollen bey jedem froͤlichem Genuß dieſes ſo ſegenreichen Mahls, uns von neuem jedesmal verpflichten, deine Gebore, dieſe ſanften Gebote der Liebe, ſo getreu zu bekennen, als auszuuͤben. Jeder Genuß dieſes Mahls ſoll uns neuen Antrieb, neue Kraft zum Guten geben. Dieß war die ganze Abſicht deiner heilſamen Stiftung, und ſie war ſo einfach, ſo deutlich, daß ſie der Einfaͤltige ſo gut, wie der Scharfſinnige, in den Worten, mit welchen du dieſe Stiftung, den immerfortwaͤhrenden Beweis, daß du fuͤr das menſchliche Geſchlecht gelitten haſt, und geſtorben biſt, feſtſetzteſt, finden kann. Achthundert Jahr waren auch deine Verehrer uͤber dieſe Stiftung⸗ einverſtanden, und jeder folgte frey der Vorſtellungs⸗ art, die er ſich von der Sache machte. Ach, leider!
ſind


