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dieſe zunimmt. Dieß iſt alles, was ihr von der Taufe zu wiſſen noͤthig habt. An den Exorcismus denken wir gar nicht. Nur der einfaltige nachſprechende Chriſt kann ihn fuͤr nothwendig halten, und nur der unuͤber⸗ legte Chriſt, kann es fuͤr große Weisheit halten, ihn mit Gewalt verbannen zu wollen, wenn aͤußerliche Umſtaͤnde dagegen ſind. Dem weiſern Chriſten iſt es einerley, ob ſein Kind mit oder ohne Exorcismus ge⸗ tauft wird. Dieß alles gilt auch von jedem abgeſchmack⸗ tem Taufformular, an welchen es denn freylich nicht mangelt. Von einem ſo genannten Taufbund, wißt ihr denn alſo im ſtrengen Verſtand auch nichts; in⸗ deſſen iſt doch die Sache wahr, wenn ſie auch unbe⸗ quem ausgedruckt iſt. Die Taufe war das Symbol, durch welches, ihr euch verbindlich gemacht habt, der Lehre Jeſu, welche euch die ſtrengſte Enthaltung von
„Suͤnde und kaſtern anbefiehlt, zu folgen; ſobald ihr
dieſe Verbindlichkeit durch den chriſtlichen Unterricht, der euch ertheilt wird, kennen lernt, ſobald wird es euch Pflicht nach dieſer Verbindlichkeit zu handeln, und wenn ihr an dieſen Vorſatz taͤglich euch erinnert, ſo nennt dieß die Kirchenſprache Erneuerung, und wenn ihr dieſen Vorſatz nicht erfullt, Brechung des Tauf⸗ bundes. Moͤchte euch die Etinnerung, daß ihr ge⸗ tauft ſeyd, ſtets wichtig ſeyn! Sie zeigt euch eure Wuͤrde, die große Wuͤrde des Chriſten, und ſie iſt alſo eben dieß fuͤr euch, und weit mehr, als Kennzeichen menſchlicher Wuͤrden fur denjenigen ſind, der ſie beſitzt.
Wir gehen zu der ſo liebevollen Stiftung des Abendmahls uͤber, ein Gegenſtand, der uns mit der rein⸗
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