Teil eines Werkes 
Erste Abtheilung (1798)
Entstehung
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gen feſtgeſetzt werden, ſind dem Irrthum und dem Widerſpruche unterworfen.

Was uns die Stimme der Natur hinlaͤng⸗ lich ſagt, darzu bedarf es weiter keiner gottlichen Offenbarung, als nur, es uns deutlicher und ge⸗ wiſſer zu ſagen.

Was gottliche Offenbarung allein iſt, muß nicht von der Vernunft allein erkannt werden koͤnnen. Denn ſonſt bedarf es keiner Offenbarung.

Was uns unmittelbare goͤttliche Offenba⸗ rung lehrt, muß dem Menſchen zu Erlangung ſeiner Beſtimmung und dadurch bewirkten hoͤch⸗ ſten Gluͤckſeligkeit zu wiſſen unentbehrlich ſeyn, denn ſonſt haͤtte es Gott nicht offenbart.

Wenn dieſe unmittelbar geoffenbarte Wahrheit, dem Menſchen, zu Erlangung ſeiner Beſtimmung zu wiſſen unentbehrlich iſt, ſo muß ſie klar, deutlich und jedem menſchlichen Verſtan⸗ de faßlich, in den Schriften der Offenbarung enthalten ſeyn.

Iſt eine dem Menſchen durch unmittelbare Offenbarung mitgetheilte Lehre, klar, deutlich und jedem gewoͤhnlichen Menſchenverſtand nach der Stuffe der Kultur auf welcher er ſteht, faßlich, in den Schriften der Offenbarung enthalten, ſo iſt ſie wahr, und der Menſch iſt ſie fuͤr wahr zu halten ſchuldig.

Keine individuelle menſchliche Vernunft, kann bloß um deswillen eine Sache fuͤr unwahr

und