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der Aufſtand losbrechen ſollte. Ruſalka ahnte, daß Meiſter Pſtroß die Schwelle ſeiner ſicheren Behauſung überſchritten hatte und von den ſichtbar werdenden Un⸗ ſichtbaren des Sechsmänneramtes alsbald in Haft ge⸗ nommen worden war.
Zwar drängte das Volk von allen Seiten nach und murrte und ſchimpfte wohl auch, es wagte aber doch niemand der Verhaftung des Meiſters Pſtroß mit Ge⸗ walt entgegenzutreten. Dieſer ward in den Teynhof ge⸗ führt, vor welchem die Menge dicht gedrängt ſtehen blieb, ſo daß Ruſalka nicht hindurch konnte, ſondern eben vor dem Thore ſtehen bleiben mußte.
Jetzt wurden die Stimmen in der murmelnden Menge laut, welche riefen:
„Laßt uns ihn herausholen!“—„die Verhaftung iſt ungeſetztich— er iſt auf der Schwelle ſeines eigenen Hauſes ergriffen worden!— Laßt uns den Hof ſtür⸗ men!“—
Dieſer Aufforderung folgte erſt tiefe Stille, dann ein anſchwellendes Gemarmel. Plötzlich rief eine Stimme von hinten:
„Verrath! Verrath! es iſt Alles verrathen!“
Die Aufmerkſamkeit Aller wandte ſich dieſer Sitmme zu.


