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„Ich glaube, Ihr zweifelt nun nicht mehr an der Wahrheit meiner Worte,“ ſagte ſie;„was Ihr gethan, iſt gut, doch nicht genug. Noch habt Ihr die Verhütung großen Unheils in der Hand— nehmt die Rädelsfüh⸗ rer, die ich genannt, ungeſäumt in Haft!“
„Wir haben Veranſtaltung getroffen, daß ſie nicht ſchaden können,“ erwiederte Prohaska—„es wird kei⸗ ner von ihnen die Schwelle ſeines Hauſes überſchreiten, ohne von den Unſichtbaren unſeres Amtes dort feſtge⸗ bannt zu werden. In ihren Behauſungen ſie feſtzuneh⸗ men verbietet das Geſetz, welches jeden Böhmen in ſei⸗ nem eigenen Hauſe unverletzlich macht, er habe denn erwieſenermaßen ein ſchweres Verbrechen verübt.“
„Das Geſetz iſt weiſe,“ verſetzte Ruſalka,„und Ihr thut wohl ihm zu gehorchen, wenn ich in dieſem Fall wünſchte, es möchte Euch einen Schritt weiter zu gehen erlauben.“
„Haſt du ſonſt noch etwas vorzubringen, kluge Frau?“ fragte der Vorſitzende zutrauensvoll. Ruſalka verneinte und trat ihren Rückweg an.
Als ſie auf den Platz heraustrat, brachten eben mehrere Diener des Sechsmänneramtes einen geführt, in welchem Ruſalka den ihr wohlbekanuten Zinngießer⸗ meiſter Pſtroß erkannte. Eben ſchlug die Glocke auf der Teynkirche Neun— das war ja die Stunde, in welcher
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