Teil eines Werkes 
2. Theil (1863)
Entstehung
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treffenden Vorkehrungen, und es ward beſchloſſen, daß ſie eine Anzahl Bewaffneter in die weiten Räum⸗ des Roſenhauſes legen und darin bis auf Weiteres verſteckt alten wollten. Witek von Krumau, welcher hier den Befehl führen ſollte, ward beauftragt, die Glockenthürme der Altſtadt wohl zu hüten, daß jeder etwaige Verſuch zum Sturmleuten verhindert werde.

Am folgenden Tag mehrten ſich die Anzeichen, daß unter dem Volke von Prag etwas Schlimmes im Werke ſei. Man ſah ungewöhnlich viel Menſchen auf den Straßen, die häufig ſtehen blieben in Gruppen zuſam⸗ mentraten und heimlich zuſammen ſprachen.

Dieſe Zuſammenrottungen mehrten ſich am ſpäten Nachmittag, und als der Abend hereinbrach, waren auf dem Ring Hunderte verſammelt, die in Mienen und Geberden nichts Gutes audeuteten.

Um dieſe Zeit ſchritt Ruſalka mit ihrem Kinde noch einmal dem Teynhofe zu.

Mehrere aus dem Volkshanfen wurden ihrer an⸗ ſichtig und ſtellten ſich ihr in den Weg. Unter Drohun⸗ gen und Schimpfreden wollten ſie ſie am Weitergehen hindern, doch auf das Einſchreiten mehrerer Diener des Sechsmänneramtes ließen ſie ſie gehen.

Bald ſtand Ruſalka wieder vor dem Sechsmänner⸗ amte ſelbſt.

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