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die von dir nahmhaft gemachten Herren ſcharf in's Auge faſſen. Wenn du aber etwas Beſtimmtes von ihnen weißt, eine Verſchwörung, einen Anſchlag gegen die öffentliche Ordnung, ſo iſt es deine Pflicht uns davon Anzeige zu machen; wir erwarten, daß du dich ſolcher Pflicht nicht weigerſt.“
„Ich habe meine Pflicht gethan,“ erklärte Ruſalka; „ich habe Euch gewarnt, ich habe Euch mit klaren, be⸗ ſtimmten Worten geſagt, was Ihr thun müſſet, um der vorhandenen Gefahr zu begegnen. Thut Ihr es nicht, ſo iſt die Verantwortung Euer, nicht mein. Aber ich hoffe, Ihr werdet in Eurer Weisheit Euch noch entſchließen, das Rechte zu thun.“
Damit verabſchiedete ſie ſich.
Vor dem Teynhofe fand ſie einen Haufen gemei⸗ uen Volkes verſammelt, aus welchem mancherlei drohende Aeußerungen ihr Ohr trafen.
„Die Hexe macht wohl gar die Späherin und An⸗ geberin,“ hieß es unter andern.—„Man ſollte ihr das Handwerk legen— Man ſollte ſie ſteinigen—“ und was der Argwohnsäußerungen mehr waren.
Ruſalka ging unbekümmert, ſtolzen Schrittes hin⸗ durch und wandte ſich dem Ghetto zu, wo ſie in das Haus ihres Vaters trat.
Die verſtoßene Tochter ſtund vor dem Vater
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