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was Olokar vom Reiche genommen, das war ſeines Am⸗ tes. Hätte Otokar obgeſiegt, ſo hätte ihm Rudolf Oeſter⸗ reich wohl laſſen müſſen. Das Kriegsglück entſchied für Rudolf— wer will mit ihm deshalb rechten? Laßt uns rechten mit Denen, welche die Niederlage unſeres gro⸗ ßen Königs verſchuldet, mit den landesverrätheriſchen, meuteriſchen Witkowetzen— Eben ging ein Diener des Sechsmänneramtes vor dem Laden vorbei. Pſtroß erblickte ihn und er bedeutete dem Herrn von Klingenberg ängſtlich, zu ſchweigen. „Die haben ihre Augen und Ohren überall,“ fügte er hinzu. „Es iſt weit gekommen in Böhmen,“ verſetzte Bo⸗ huslaw nach einer Pauſe,„daß man kein freies Wort mehr reden darf, daß die Gedanken unter Botmäßigkeit ſtehen und jedes Wort verpönt iſt, das den Witkowetzen mißfüllt. Eine ſ olche Herabwürdigung des Böhmervolkes hat noch nie ſtattgefunden ſeit den Tagen Kroks.“ „Doch hat das Sechsmänneramt auch ſein Gutes,“ wandte der Zinngießer ein,„der Bürger lebte noch nie ſo ſicher in Ruhe und Frieden wie jetzt ſeit Herr Zawiſch dieſe löbliche Einrichtung getroffen.“ Der Kligenberger wußte nicht ſogleich zur Entkräf⸗ tigung dieſes Einwandes zu erwiedern. Nach einer Weile ſagte er:


