Teil eines Werkes 
2. Theil (1863)
Entstehung
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darf an die Zeiten gar nicht denken ſie kehren wohl niemals wieder.

Warum ſollen ſie nicht wieder kehren! entgeg⸗ nete Klingenberglaßt nur erſt die rechte Ordnung im Lande wieder hergeſtellt ſein. Jetzt iſt ja Alles auf den Kopf geſtellt, der Diener iſt König, und der König lebt in unwürdigem Gehorſam, der größte Theil des Adels mag die Verwirrung nicht mit anſehen und lebt deshalb fern von der hofloſen Hauptſtadt auf ſeinen Gü⸗ tern. Das wird anders werden, wenn das Land wieder eine Königin hat, eine Königin, die königlich denkt und königlich zu leben weiß, die nicht dulden wird, daß freche Diener ſich über den König erheben und die Krone um ihren Glanz betrügen. Eine ſolche Königin iſt Guta, die Tochter des unüberwindlichen Kaiſers Rudolf

Dem wir freilich nicht viel Gutes zu danken ha⸗ ben, fiel der Zinngießer ein;denn er hat unſer Land tief gedemüthigt, uns unſern großen König geraubt, die Brandenburger, die wie die ſchwere Noth auf uns lagen, uns auf den Hals geſchickt, und das fette Oeſterreich von der Krone Böhmens losgeriſſen.

Konnte Kaiſer Rudolf als Oberhaupt des deut⸗ ſchen Reiches anders? erwiederte Klingenberg.Er hatte auf ſeines Reiches Nutzen zu achten, nicht auf Böh⸗

mens Vortheil. Er mußte dem Reiche wiedergewinnen,