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Zawiſch's auf den König ein ſcharfes Auge zu haben, damit die Gegenpartei nicht Einfluß auf ihn erlange. Indeſſen konnte er doch nicht immer um ihn ſein, und wenn er auch unter der Dienerſchaft ſeine Getreuen hatte, es gab doch unbewachte Augenblicke, wo auch Leute wie Bohuſlaw von Klingenberg mit ihm verkehren konnten. Der Biſchof hatte durch ſeine Würde unbe⸗ ſchränkten Zutritt bei dem für die Kirche mit unbegrenz⸗
ter Ergebenheit erfüllten König. Auch hatte der Hoch⸗
würdigſte bisher vermieden offen gegen die Witkowetze Partei zu ergreifen.
Es war für den geiſtlichen Hirten ein Leichtes, den ſchwachen königlichen Jüngling wieder mit der Geſchichte von dem der Kirche entriſſenen Kinde zu ängſtigen, und dadurch in ſeinem Vertrauen gegen Zawiſch wankend zu machen. Er ließ einfließen, daß die eben jetzt über das Land gekommene Heimſuchung nur eine Strafe des (durch den an der Kirche begangenen Raub) ſchwer be⸗ leidigten Himmels ſei. Er hoffe, ſagte er, auf keinen glückichen Ausgang des Kampfes, ſo lange die That nicht geſühnt, der Himmel nicht verſöhnt ſei. Dabei dachte er, wie er hierdurch zugleich ſeinem Bundesgenoſ⸗ ſen Bohuſlaw von Klingenberg in die Hände arbeitete.
Der König war kaum wieder allein, als er Anſtalt traf nach Kunigundenluſt zu eilen, und mit ſeiner Mut⸗
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