Teil eines Werkes 
2. Theil (1863)
Entstehung
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doch im König erſchüttert; ein Stachel des Argwohns

und der Verſtimmung iſt doch in ſeiner Seele zurück⸗ geblieben. Die Geſchichte mit dem Indenkinde iſt nur einſtweilen in den Hintergrund getreten; zu Ende iſt ſie noch nicht. Ich habe in dieſen Tagen abſichtlich nichts weiter darin gethan; die Aufregung des Königs über die neueſten Ereigniſſe ſollte ſich erſt ein wenig legen; aber ich werde die Sache nun wieder ernſtlich betreiben, damit der Kirche ihr Recht geſchieht. Arbeitet Ihr von

der weltlichen Seite, ich werde Euch von der geiſtlichen zu Hülfe kommen.

Wir könnten eigentlich den vorausſichtlichen Er⸗ folgen des Zawiſch die Spitze abbrechen, wenn es uns gelänge Herrn Nikolaus zu bewegen, daß er unter der Hand mit ſeinem königlichen Halbbruder in friedliche Unterhandlung träte, meinte Bohuflaw.

Der Biſchof ſann ein wenig nach. Dann ſagte er:

Fürwahr, Ihr habt da einen guten Gedanken. Wenn wir Jemand hätten, der auf den Herzog einigen Einfluß beſitzt und ihn in dieſem Sinne bearbeitete, ſo könnte das von gutem Erfolge ſein, es könnte den Sieges⸗ glanz und das Verdienſt des Zawiſch weſentlich mindern.

Und mir fällt etwas ein, wofür der Herzog am leichteſten zu gewinnen ſein und was am ſicherſten zum Ziele füh⸗ ren dürfte. Wenn man dem Herzog vorſchlüge ſeine

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