Teil eines Werkes 
2. Theil (1863)
Entstehung
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zu zeigen, die er als Puppe der übermüthigen Sippe der Witkowetze einnimmt.

Ich fürchte nur, erwiederte Bohuſtaw,daß ihre Macht jetzt wieder neuen Zufluß erhält. Gelingt es ihnen die mähriſchen Herren und Herrn Nikolaus zu bezwin⸗ gen, woran ich bei des Zawiſch unleugbarem Feldherrn⸗ talent nicht zweifle, ſo wird dies ihr Anſehen bei dem König und ihren Einfluß auf ihn weſentlich ſteigern.

Darum müſſen wir eben das Eiſen jetzt ſchmieden, nahm der Biſchof wieder das Wort.Noch hat der Kampf nicht ordentlich begonnen, noch ſpricht kein Er⸗ folg zu ihren Gunſten; Herzog Nikolaus wird ihnen ſolchen auch nicht ſo gar leicht machen; er iſt tapfer und ſchlau, und hat in Polen eine tüchtige Kriegsſchule durch⸗ gemacht, er wird ſich zu wehren wiſſen. Darum die Zeit benutzt! Bis zur Entſcheidung des Kampfes können wir viel Boden gewonnen haben.

Aber was wird es uns frommen? wandte Bo⸗ huſlaw ein.Alles was wir vielleicht jetzt aufbauen, reißt jene Entſcheidung wieder ein. Wir haben es ja ge⸗ ſehen, wie leicht der König umzuſtimmen iſt. Wir glaub⸗ ten ihn ſchon ganz auf dem rechten Wege zu haben, und ehe wir uns deſſen verſahen, ſchlug er wieder um.

Der Tropfen höhlt den Stein, tröſtete der Bi⸗ ſchof;das alte, unbedingte Vertrauen auf Zawiſch iſt