Teil eines Werkes 
2. Theil (1863)
Entstehung
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Angelegenheit einem Schiedsſpruche des Kaiſers zu unter⸗ werfen, ſo dürfte er wohl bei rechter Erwägung der Ver⸗ hältniſſe dazu geneigt werden, und auch der König würde hierzu leicht ſeine Zuſtimmung ertheilen. Ihr ſeid ein kluger Herr, erwiederte Bohuſlaw; der Gedanke mit dem Schiedsſpruch Kaiſer Rudolph's iſt ein ganz vortrefflicher, und mir fällt Jemand ein, der ihn bei dem Herzog zur Geltung bringen könnte: Herr Burkhardt von Janowitz, des Herzogs Schwager. Er hat ſich zwar jetzt vom öffentlichen Leben zurückgezogen, und führt auf ſeinem Schloſſe Winterberg ein patriar⸗ chaliſches Leben; aber er hat es ſicher ſo wenig vergeſſen wie die Herren Zbiſlaw von Löwenberg und Zbiſlaw Zagic von Trebaun, daß ſie von der witkowetziſchen Sippe aus den höchſten Landesämtern verdrängtwurden. Die Herren Zbiflaw Zagijc und Sezema von Kraſſow ſuchten ihn auf, warf der Biſchof ein,als ſie die weſtliche Adelserhebung in Gang bringen wollten; allein er lehnte es ab ſich der Sache anzuſchließen, und hauptſächlich dadurch hat dieſe ſcheitern müſſen. Herr Burkhardt hat, wie es ſcheint, ſeinen alten Stolz und den berechtigten Haß gegen die Witkowetze auf ſeinem Winterberg ganz eingefrieren laſſen. So gilt es ihn wieder aufzuthauen, meinte Bo⸗ huſlaw.Daß Herr Burkhardt nicht auf den Plan jener