Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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Wie iſt es mit der Nacht vor dem Neumond?

Vor dem Neumond, wiederholte das vielfältige Echo, und Hynek war im Zweifel, ob dabei nicht auch die Stimme der Zauberin geweſen, die nun ſeinen Blicken entſchwunden war.

Er ging ein Stück am Ufer hin an die Seite des Sees, von wo aus er den Eingang in die Höhle ſehen konnte. Er ſah nur den davor liegenden Nachen, die Zauberin war verſchwunden.

Mit ſchwerem Herzen ritt er nach Kunigundenluſt, um der Königin über den unglücklichen Erfolg ſeiner Sendung Bericht zu erſtatten.

Kunigunde ward dadurch ſehr verſtimmt und gegen die Zauberin erbittert. Zwar mußte ſie ſich als Mutter ſagen, daß ſie ſelbſt ihr Kind um keinen Preis hingeben würde aber, redete ſie ſich vor, das war auch etwas ganz Anderes. Das Kind der Zauberin hatte einen chriſtlichen Vater, welcher es der Kirche übergeben. Er hatte mindeſtens eben ſo viel Recht auf dasſelbe, wie die Mutter, und die Kirche hatte ihm das volle Recht zugeſprochen, indem ſit das Kind aus ſeiner Hand an⸗ genommen hatte. Durch die Taufe war es unveräußer⸗ liches Eigenthum der Kirche geworden.

Zwar gerieth ſie durch dieſe Anſchaungsweiſe in Widerſpruch mit ihrem Gemal, der ja die Entſcheidung