Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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Gewiß, ich bin bereit, wenn ich meiner ſchönen Herrin damit einen Dienſt erweiſen kann, verſicherte Hynek. Gut, wir werden weiter darüber ſprechen, ſagte Kunigunde.Vor der Hand aber haltet reinen Mnnd über dieſen Punkt.

Sie befanden ſich dicht vor Kunigundenluſt, aus deſſen Hofthor Zawiſch mit ſeinem Söhnchen ihnen entgegentrat.

Kunigunde ſprang von ihrem Zelter in die aus⸗ gebreiteten Arme ihres Gatten und theilte die zärtlichſten Liebkoſungen zwiſchen dieſem und ihrem Kinde ein Anblick, der dem Hofjägermeiſter das Herz wie ein glü⸗ hender Pfeil durchbohrke.

Solche Liebe meinte er wie Kunigunde ihrem Gemal erwies, konnte nicht natürlich ſein; ſie war ſicher das Werk eines böſen Zaubers, wie längſt alle Welt behauptet; das konnte nur durch einen Gegen⸗ zauber überwunden werden. Hynek dachte an Ruſalka und fand einen wunderbaren Fingerzeig des Himmels darin, daß ihn Kunigunde ſelbſt zu der Frau ſchicken wollte, die ihm ein Zaubermittel, wie er es brauchte, in Ausſicht geſtellt.

Am andern Tage war er bei Zeiten wieder in Ku⸗ nigundenluſt und ließ ſich den Auftrag ertheilen, der