Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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An gar nichts, als an die Gefahr, welche Euerm Herzen drohen würde, verſuchte Kunigunde ſeine Rede zu ergänzen.

Ach, meine hohe Gebieterin, klagte Hynek,Ihr geht graufam mit mir um mein Herz gehört

Wenn Ihr nichts zu fürchten habt, fiel ihm Kunigunde ſchnell in's Wort, um ein Geſtändniß abzu⸗ ſchneiden, das ſie nicht hören mochte,warum erklärt Ihr Euch nicht ſchnell bereit, meine Botſchaft zu über⸗ nehmen?

Aber iſt es denn Euer Ernſt, verſetzte Hynek; was könnt Ihr denn mit der Zauberin zu ſchaffen haben?

Zuerſt ſagt mir, ob Ihr einen Auftrag an die Zauberin von mir übernehmen wollt! drängte Kuni⸗ gunde.

Ich bin ja Euer ergebenſter Diener, betheuerte Hynek;ſchickt mich in den Tod für Euch, ich werde mich keinen Augenblick weigern, zu gehen.

Da ſei Gott vor, daß ich Euch in den Tod ſchickte, entgegnete Kunigunde;wenn ich wüßte, daß der Gang zu der Zauberin Euer koſtbares Leben in Gefahr bringen könnte, ſo würde ich Euch nicht darum bitten. Alſo ein Wort: Ihr wollt die Zauberin aufſuchen und ausrichten, was ich Euch auftragen werde?