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Einſtimmig ward hierauf beſchloſſen, die Vorſchläge Zawiſch's anzunehmen und zu vollziehen.
Die Mittheilung, welche Zawiſch bei ſeiner Nach⸗ hauſekunft ſeiner Gemalin von Allem, was er inzwiſchen erlebt hatte, machen konnte, verſcheuchte ſchnell alle trü⸗ ben Wolken aus ihrer Seele und von ihrem Angeſicht. Der Gedanke an die bevorſtehende Trennung, welcher ſich an dieſe Mittheilug knüpfte, konnte augenbhicklich nicht aufkommen gegen die Freude über die Verſöhnung zwiſchen den beiden ihr ſo naheſtehenden und theuren Perſonen und über all' die ſchönen Ausſichten, die ſich daran knüpften.
Er ließ ihr keine Ruhe, ſie mußte ihrer Herzens⸗ freude gegen ihren Sohn, den König, Ausdruck geben. Sie begab ſich daher am Spätnachmittag nach dem Kö⸗ nigshof, ihm einen Beſuch abzuſtatten. Er empfing ſie mit offenen Armen, heiter und belebt. Er ſprach ſeine Freude über die erfolgte Ausgleichung, ſo wie ſein volles Vertrauen in den Erfolg der von Zawiſch vorzuneh⸗ menden Schritte aus.
Im Laufe des Geſpräches kam er indeß doch wie⸗ der auf das Zerwürfniß mit der Kirche wegen des Ju⸗ denkindes zurück.
Er gäbe ſonſt etwas darum, wenn auch dieſes ge⸗ ſchlichtet wäre, ſagte er, und beſchwor ſeine Mutter,


