221 wir ſchlagen ſeine Feinde zu Boden, die ja auch die un⸗ ſerigen ſind, wir befeſtigen auf's Neue ſeinen Thron und was die Dankbarkeit nicht vermag, das thut die Erkennt⸗ niß der Nothwendigkeit— er ſchließt ſich feſter an uns als zuvor, weil er erkennt, daß er muß. So, Ihr edlen
das Vaterland, befeſtigen und erhöhen unſer Anſehen, unſere Macht— und der reine Glanz der glorreichen Roſe ſtrahlt höher als zuvor. Alſo reicht mir die Hand und ſteht mir in dieſer Sache treu und willig bei, wie bisher. Wir ſtellen mit Leichtigkeit elftauſend Bewaff⸗ nete, ich führe zehntauſend gegen Herzog Nikolaus, mein Bruder Wock die übrigen tauſend gegen die Aufrührer an der Radbuſa; wir ſchlagen ſie zu Boden, wir entwaff⸗ nen ſie für immer, das ganze Volk dankt uns die Erhal⸗ tung des geſegneten Friedens und ſicherer als zuvor herr⸗ ſchen wir im Böhmerlande.“ „Mich ſoll ein Handſchuhmacher verarbeiten, wenn ich nicht rein umgewendet bin,“ ſagte Oger von Lomnitz,
und zu ſeinen Söhnen gewendet fügte er hinzu:„und Ihr Jungens werdet gleich mir einſehen, daß der Vetter Recht hat.“
Beide erklärten ihre Zuſtimmung.
„Es fehlt nicht viel,“ ergriff Sezema von Land⸗ ſtein das Wort,„ſo wäre auch ich von der Rede unſeres
Vettern und Freunde, ſo, mein treuer Bruder, retten wir


