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nitz warf Zawiſch geradezu Verrath an der fünfblätte⸗ rigen Roſe vor.
Andere ſprachen ſich wenigſtens dahin aus, daß ihr erlauchter Vetter die Intereſſen des Witkowetziſchen Hau⸗ ſes denen ſeiner Perſon opfere.
Sein Bruder Witek und Heinrich von Roſenberg bedauerten, daß der Wladyka von der Liebe zu ſeiner Ge⸗ mahlin zu viel auf deren undankbaren und unwürdigen Sohn übertrage.
Der Allerunzufriedenſte war Sezema von Land⸗ ſtein, der auf dieſe Art ſeine Sendung, wenn nicht völlig geſcheitert, ſo doch mit ihrem Erfolg auf eine ferne Zu⸗ kunft verwieſen ſah. Er ſprach von thörichter Großmuth die ein ungeheures Glück mit Füßen von ſich ſtoße.
Zawiſch ſetzte allen Ausbrüchen des Mißvergnü⸗ gens und der getäuſchten Erwartung kaltblütige Ruhe eutgegen.
Selbſt als Ogers von Lomnitz jugendlicher Sohn Smil ſich erlaubte von verrätheriſcher Ueberliſtung bei der Zuſamenkunft in Kunigundenluſt zu ſprechen, be⸗ gnügte ſich der ſo Beſchuldigte den Ankläger mit einem ernſten, durchbohrenden Blick anzuſehen. Endlich ergriff er das Wort:
„Liebe Vettern,“ ſagte er,„ich habe Euch Eure Meinung frei ausſprechen laſſen. Jetzt vergönnt mir das


