Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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Euer königliches Verſprechen dankbar an. Da aber Nie⸗ mand wiſſen kann, ob ich lebendig aus dieſem Zuge zu⸗ rückkehre, ſo würde es eine große Beruhigung für mich ſein, wenn dieſe Angelegenheit urkundlich feſtgeſtellt würde Ich habe noch theils für verlegte Kriegskoſten, theils auf die Erbſchaft meiner Gemahlin verſchiedene Güter und Schätze der Krone in Pfand; ich bitte das Pfand auch auf die zu Gunſten meines Sohnes Jeſſek gemachte Zu⸗ ſage auszudehnen, dergeſtalt, daß die verpfändeten Gü⸗ ſer nicht mehr an die Krone zurückfallen können, bis nicht nur meine Forderuug und die Erbſchaft meiner Ge⸗ mahlin zurückerſtattet, ſondern auch mein Sohn in den Beſitz des ihm verſprochenen fürſtlichen Lehens ge⸗ langt iſt.

Wenzel war zu Allem bereit; der Kanzler erhielt Auftrag, die gewünſchte Urkunde auszufertigen, und ſo ſchloß dieſe Zuſammenkunft zu allſeitiger Zufriedenheit.

Zawiſch begab ſich hierauf ſofort nach dem Roſen⸗ hauſe und ließ ſämmtliche in Prag anweſende Glieder ſeines Geſchlechtes zu ſich rufen.

Er war auf einen harten Kampf der Meinungen vorbereitet.

In der That erregte ſeine Mittheilung von dem eben Geſchehenen und Verhandelten allgemeines Befrem⸗ den und entſchiedenen Widerſpruch. Oger von Lom⸗