Teil eines Werkes 
1. Theil (1863)
Entstehung
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Ich habe bereits an ihn gedacht, verſicherte Zbiſlaw, er iſt ein muthiger, entſchloſſener Mann, in vielen Stücken ſeinem großen Vater ähnlich, in allen ähn⸗ licher als ſein Halbbruder Wenzel. Es iſt nur ſo ſchwer an ihn zu kommeu, ſeine Abenteuerluſt geſtattet ihm kein feſtes Wohnen; bald iſt er da, bald dort, bald in Polen, bald in Ungarn, bald in Oeſterreich, kurz überall, wo es etwas zu lieben oder zu fechten gibt. Wie ſoll man da mit ihm in Verbindung treten? Und ſelbſt, wenn er leicht aufzufinden wäre, dürfte es nicht ſo leicht ſein, ihn unſern Abſichten geneigt zu machen. Hätten wir nur erſt ſeinen Schwager Burkhardt von Janowitz im Bunde, dann ſollte es uns nicht ſchwer fallen, auch den Herzog zu gewinnen, meinte Kraſſow.

Wir müßten dem Herrn Burkhardt einmal einen Beſuch abſtatten, erwiederte Zbiſlaw;doch das wird am beſten geſchehen, wenn wir erſt mit unſerer Hexe im Reinen ſind.

Die Beiden hatten während ihres Geſpräches die Höhe des Berges überſchritten und befanden ſich jetzt an

einer Theilung des Weges. Ein Arm zog ſich nach dem

Nordabhange des Berges in die Gegend von Lieben hin,

der andere lief auf dem Rücken in weſtlicher Richtung

fort und verlor ſich in einiger Entfernung in einen Wald Taura. Die Witkowetze. I. 2