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Sattel, ein Sprung von da den ganzen Mann auf den Rücken des reiterlos gewordenen Thieres und nun ſchlang ſich ſeine ſchon wieder freigewordene Schlinge um den Hals Zbiſlaws in dem Augenblick, wo dieſer zu einem höchſt verderblichen Hiebe gegen das Haupt ſeines Geg⸗ ners ausholte. Zbiſlaw ſank hinterwärts auf das Kreuz ſeines Thieres, und der Ungar ſprang ihm auf den Leib.
„Soll ich ihm den Garaus machen, Herr?“ rief der flinke Sohn der Pußta dem Witkowetz zu, indem er ſein Meſſer aus dem Gürtel riß und es gegen Zbiſlaw zückte, der ſein Schwert zwar geſenkt, doch krampfhaft feft hielt, ohne ſich regen zu können.
„Nein, Sandor;“ entgegnete Sezema von Land⸗ ſtein;„es iſt feig, einen wehrloſen Feind zu tödten. Ent⸗ reiß ihm ſein Schwert und laß ihn auf die Erde gleiten.“
Im Augenblick war beides geſchehen.
„Euch wurde gewiß die Zeit zu lang,“ nahm Se⸗ zema wieder das Wort.
„Wir hätten ſchon warten können, Herr,“ verſetzte der Ungar;„aber wir ſahen die beiden Herrn da an uns vorbeireiten und den Weg einſchlagen, den Ihr kom⸗ men mußtet. Euer alter treuer Smil bemerkte, daß das Feinde der Roſe wären, und da ihr nun ſo lange aus⸗ bliebt, ahnte mir Unheil.“


