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erſt in der Nacht zurückkommen, wollen Sie nicht warten bis morgen früh?“
Theophilus erklärte, daß er in ſolchen Fällen keinen Aufſchub kenne. Er habe ja ein gutes Roß, das werde ihn bei guter Zeit wieder nach Kühnheide bringen.
Er empfahl ſich und war eine Viertelſtunde ſpäter ſchon auf dem Wege nach Rübenau. Die Bo⸗ tin hatte er in dem nur einſitzigen Schlitten unter⸗ gebracht; er leitete ſein gutes Pferd von der Pritſche aus.
Während der Magiſter alſo ſeines Amtes war⸗ tete, befand ſich der Sekretär in einem Zuſtande, der an Verzweiflung grenzte. Er hatte ſo glänzende Zukunftsausſichten gehabt. Agneſens Hand, nach der er wirklich ſtrebte, war ihm von ihrer Seite ge⸗ wiß, ſobald die Gräfin ihre Einwilligung dazu gab, und dieſe zu erlangen, ſah er bei ihrer echt humanen Geſinnung keine Schwierigkeit. Und gab ihm die Gräfin die Hand ihrer Pflegetochter, ſo ſorgte ſie auch ſür eine ihrer würdige Exiſtenz des jungen Paares. Nicht ohne Bangen wegen der möglichen Entdeckung ſeines Verhältniſſes zu Doren, war er der Gräfin nach Kühnheide gefolgt, aber ihre fort⸗ währende Verſchwiegenheit, ihr durchaus gleichgiltiges Verhalten gegen ihn, hatte ihn in Sicherheit einge⸗


