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gebe Ihnen Bedenkzeit bis morgen. Entweder Sie erklären dann vor Gericht Ihre Vaterſchaft und Ihre Bereitwilligkeit, die Mutter Ihres Kindes zu eheli⸗ chen, und ich wirke dann zu Ihren Gunſten bei der Gräfin, oder ich verrathe ſelbſt Ihr Geheimniß und ſtelle Sie in Ihrer ganzen Erbärmlichkeit dar, wel⸗ che es Ihrer Gebieterin unmöglich macht, Sie fer⸗ ner in ihrem Dienſt zu behalten. Nun wählen Sie!“
In dieſem Augenblick meldete der Jäger eine Frau, die mit dem Magiſter ſprechen wolle. Der Magiſter hieß ſie hereinführen. Die Frau war von Rübenau und brachte vom Schullehrer die Meldung, der Schneider Träger ſei tödtlich erkrankt und be⸗ gehre das heilige Abendmahl.
„Der arme Mann!“ ſagte Theophilus,„gehe Sie einſtweilen in die Pfarre, liebe Frau, und warte Sie auf mich, ich nehme Sie dann in meinen Schlitten mit nach Rübenau.“
Die Frau ging.„Alſo, Herr Sekretär, es bleibt dabei: morgen früh haben Sie ſich zu entſcheiden. Guten Tag.“ 6
Theophilus ging, ſich noch von der Gräfin zu verabſchieden.„Es iſt ſchon ſo ſpät!“ ſagte ſie, als er ihr geſagt, wohin er noch wollte;„Sie können
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