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eingezogen. Theophilus erkannte, wie gerade dieſe Bemerkung geeignet war, die aus den Akten erken⸗ nenden Richter gegen die Angeklagte einzunehmen; die thatſächlichen Indizien über das vorliegende Ver⸗ brechen gewannen durch eine ſo enge und unſittliche Verbindung der Gefangenen mit dem Räuber ein doppeltes Gewicht. Durch Entfernung dieſes Verdachts war ſehr viel gewonnen, und Theophilus beſchloß, alles aufzubieten, den Vater von Dore's Kind zu ent⸗ decken. Ein Zufall verhalf ihm ganz unerwartet zu dieſer Entdeckung. Als er am anderen Nachmittage nach Dore's Gefangennehmung in ſeinem Studirzim⸗ mer ſaß, meldete ihm die kleine Hedwig, eine alte Frau aus Pobersau wolle mit ihm ſprechen. Er bat ſie einzuführen.
„Verzeih' Er, Herr Magiſter,“ ſagte die Frau, „ich wollte Ihn ſehr um eine große Gefälligkeit bit⸗ ten. Er kennt wohl meinen Sohn, der bei der gnä⸗ digen Gräfin als Geheimſchreiber und ich weiß nicht, als was noch, dient. Ich hab's erfahren, daß er mit hier iſt, und da hab ich mich aufgemacht, ihn zu ſehen, denn es iſt doch mein Kind, und ich hab' ihn ſchon über Jahr und Tag nicht geſehen— gewiß hat er keine Zeit, oder iſt ihm der Weg zu ſchlecht, Die Tochter des Wilddiebes. 14


