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der ſogleich den Pachter und den Jäger geweckt hatte. Mittlerweile hatte ſie in ihrem Schlafzimmer nach⸗ geſehen und gefunden, wie ihr Toilettentiſch erbrochen und ihr beſter Diamantenſchmuck daraus verſchwunden geweſen. Sobald der Pachter mit ſeinen Leuten be⸗ waffnet auf dem Hofe erſchienen, hatte ſie dieſem den Diebſtahl angezeigt und ihn zur Verfolgung des Diebes veranlaßt. Nun ſtand ſie am Fenſter ihres Schlafzimmers und ſah die ausgeſandte Schaar mit der vermeintlichen Diebsgeſellin zurückkehren. Wer es war, konnte ſie nicht erkennen, denn ſie war ſehr kurzſichtig— ſie vermuthete, daß es dieſelbe Perſon ſei, welche ſie im Schlafzimmer getroffen. Wie erſchrak ſie aber, als ihr der Pachter meldete, die Gefangene ſei keine Andere als die Helbig Dore— und die umſtände bei der Gefangennehmung, wie er ſie ganz ſchlicht und einfach erzählte, ließen keinen Zweifel an ihrer Schuld zu. Und wenn auch in ihrem Herzen ſehr laute Stimmen ſich dagegen erhoben, ſo ver⸗ meinte ſie doch nicht, irgendwie hemmend in den Gang der Gerechtigkeit eingreifen zu dürfen. Alles, was ſie thun zu dürfen glaubte, war der Befehl an den Pachter und durch dieſen an den Gerichtsfrohn, die Gefangene gut zu behandeln.


