die Here? Wir ſind froh, daß wir ſie einmal ha⸗ ben, und nun an die Brettſäge mit ihr, wo ſie ſo lange auf⸗ und niedertanzen muß, bis ſie den He⸗ renſpruch widerruft!“
Im nächſten Augenblick ſtand Theophilus dicht vor der Gruppe.„Hinweg Eure Hände von dieſem Weibe!“ rief er den Männern zu, und ſeine Erſchei⸗ nung hatte etwas ſo Gebietendes, im Tone ſeiner Stimme lag eine ſolche Gewalt, daß ſie augenblick⸗ lich gehorchten.„Wäre ſie,“ fuhr er fort,„was Ihr behauptet, ſo käme es Euch nicht zu, ſie zu rich⸗
ten, und Ihr wäret ſtrafbar vor dem Geſetz. Nun
aber beruht Eure Behauptung auf einem unglück⸗ ſeligen Wahn, und ſo ſeid Ihr doppelt ſtrafbar.“ „Halt Er zu Güte, Herr!“ ſagte einer der Männer,„daß das Weibsbild da eine Here iſt, darauf will ich Euch einen körperlichen Eid thun. Sie hat die Kühe in meinem Stalle behert, daß ſie Blut für Milch geben, und ſo hat ſie's auch der Müllerin hier gemacht. Aus Rache hat ſie das uns angethan, weil wir ihr keine Butter mehr laſſen, und daß ſie eine Here iſt, weiß die ganze Gegend, denn ſie iſt eines
Hexenmeiſters Tochter, und ſehe der Herr nur, was
wir da bei ihr gefunden haben, das trug ſie um den
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