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Die Tochter des Wilddiebes : eine Erzählung nach Thatsachen / von Elfried von Taura
Entstehung
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habe zwar den Burſchen und den Bretſchneider zur Hand, aber der Mann fehlt mir dann doch.

Theophilus hatte die Frage auf der Zunge, ob ſie ſchon von Räubern beläſtiget worden wäre, aber er fürchtete ihren Gedanken eine beängſtigende Rich⸗ tung zu geben, und unterdrückte die Frage. Er mußte an den Fremden denken, den er draußen geſehen, aber die Frau hatte jetzt vom Bretſchneider geſprochen, wahrſcheinlich war er das geweſen.

Ein Bild, das ihm in den Salons der Großen nicht vorgekommen war und mit jener Erſcheinung wohlthuend kontraſtirte, gab ſeinen Gedanken eine andere Richtung. Der kleine Mann in der Wiege ſchrie wieder, und dießmal hatte die Mutter Muße, ihm ſtatt des Surrogates die echte Lebensquelle zu bieten. Sie nahm ihn aus der Wiege, ſetzte ſich dem Gaſt gegknüber und reichte dem Säugling die Bruſt. Das war allerdings reine unverfälſchte Natur, die in der Ausübung einer heiligen Pflicht nichts von Prüderie wußte. Ihren Liebling nach Herzensluſt trinken laſſend, ſtellte ſie an den freundlichen Gaſt mancherlei naive Fragen, die dieſer aufs Liebreichſte beantwortete Unter anderen ſagte ſie:Ich ſehe, Er iſt ein gelehrter Herr, da kann Er wohl auch das Beheren der Kühe verſprechen? Da hat mir ſo eine