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Hausthür ſtehen, bis ihn die Wirthin zum Genuß des Warmbieres rief.
Das Getränk war in dem Topf aufgetragen, worin es gekocht worden; ein kleiner zinnerner Napf diente als Taſſe. Theophilus fand es ſchmackhaft und bezeigte der jungen Fran Beifall.
„Wo iſt der Hausherr?“ fragte er dann.
„Der iſt heute früh nach Komotau gefahren, Getreide zu holen,“ antwortete ſie.
„Was iſt Komotau?“ fragte er weiter.
„Weiß der Herr nicht, was Komotau iſt?“ ver⸗ ſetzte ſie,„dann kann Er wohl nicht aus der Gegend ſein, denn jedermann hier herum weiß, was Komotau iſt. Das iſt ja die Stadt, wo wir hier zugebirg unſer Brotkorn holen.“
„Alſo eine böhmiſche Stadt“—
„Freilich, Böhmen iſt unſere Kornkammer.“
„Wie lange bleibt Ihr Mann außen?“
„Je nun, vor Morgen Abend kommt er ſchon nicht wieder. Es ſind zwar nur fünf Stunden nach Ko⸗ motau, aber der Weg iſt ſchlecht und herauswärts geht er drei Stunden in Einem bergan.“
„Fürchtet Sie ſich denn nicht, ſo lange allein mitten im Walde gelaſſen zu werden?“
„Am Tage ſchon nicht; aber in der Nacht. Ich


