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Er wollte hier ſein Noviziat als Gebirgsbewohner antreten. „Sprach Sie nicht auch von einem Trunke Bier, gute Frau?“ fragte er, ſich ein Butterbrot ſtreichend⸗ „Darauf hatte ich vergeſſen,“ erwiederte ſie; „aber der Herr iſt ſo erfroren, ich will Ihm ſchnell ein Warmbier kochen. Er will doch nur nach der Stadt und dahin kommt er ſchon noch.“ Theophilus zog ſeine goldene Taſchenuhr, bei deren Anblick die Frau einen Schrei der Verwunde⸗ rung ausſtieß. Es war fünf Uhr.„Wenn's nicht über eine halbe Stunde dauert und Sie mir hernach den Weg nach Kühnheide— denn dahin muß ich— recht genau beſchreiben will, ſo wäre mir ein Warmbier das Liebſte. Unterdeſſen erholt ſich auch mein Pferd.“ Die Frau verſprach in einer Viertelſtunde mit dem Getränke fertig zu ſein, und den Weg ſo genau zu beſchreiben, daß er ihn mit verbundenen Augen ſolle finden können. Sie ſchritt ohne weiteres ans Werk, ſchob einen Topf mit Bier in die Röhre, ſteckte ein Bündel Reiſig in den Ofen und bald glühte derſelbe ſo, daß Theophilus ſich vor der Hitze in den äußerſten Winkel des großen Gemachs retiriren mußte. Als aus einem der Stubenwinkel ein Ge⸗ ſchrei verkündete, daß ein junger Mühlenerbe hier


