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Die Tochter des Wilddiebes : eine Erzählung nach Thatsachen / von Elfried von Taura
Entstehung
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ſchlichtem Fichtenholze dar, auf der er neben einem großen Tiſch von Eſchenholz Platz nahm.

Die Müllerin erſchien bald mit einem Bällchen friſcher Butter auf einem hölzernen Teller, nebſt einem Laib Brot, das der Größe eines Wagenrades zuſtrebte. Ein Meſſer, das ſie aus dem Tiſchkaſten nahm und mit einem zweiten von dem daran klebenden Brot⸗ ſchliff befreite, legte ſie vor den Gaſt und nöthigte ihn zuzulangen. Als er den rieſenhaften, riſſigen Brot⸗ laib ergriff, um ihn außzuſchneiden, faßte die Frau ihn näher ins Auge und plötzlich rief ſie:Iſt Er auch verheiratet?

Er ſah ſie verwundert an und verneinte.

Dann darf Er das Brot nicht aufſchneiden, ſonſt bekommt er in ſieben Jahren keine Frau, ſagte ſie und wollte ihm Brot und Meſſer aus der Hand nehmen.

Aber er wies ſie freundlich mit den Worten zurück:Wer wird ſo abergläubiſch ſein, liebe Frau? und ſchnitt das Brot herzhaft auf. Es war ſo ſchwarz wie Erde.

Theophilus hatte dergleichen Gebäck noch nie geſehen, denn er war kein Gebirgskind, aber er hatte wohl gehört, mit was für einer Art von Brot die