der ſich der Pfad plötzlich in ein Gewirr von einander durchkreuzenden Spuren im moorigen Bo⸗ den verlor. Er war zu wenig mit der Eigenthüm⸗ lichkeit der Waldwege in dieſen Gegenden bekannt, als daß er hätte denken ſollen, der Weg höre hier oöllig auf, er glaubte, derſelbe müſſe ſich jenſeits des Moores wieder fortſetzen. Mit unſäglicher An⸗ ſtrengung arbeitete er ſich durch, aber als er auf der andern Seite den Wald erreichte, fand er ihn oöllig pfadlos. Er ſuchte hin und her, und fand keine Spur von einem Durchgang. Es blieb ihm nichts übrig als umzukehren. Aber nun hatte er die Richtung des alten Weges verloren. Die Blöße war ſehr groß, der Nebel geſtattete keinen Ueber⸗ blick und der Reiſende mußte den ganzen Raum um⸗ gehen, bis er ſeinen Weg wiederfand. Darüber ver⸗ ſtrich eine gute Stunde. Eudlich war er ſo weit, daß er wieder dahin zurückkehren konnte, woher er gekommen. Er machte ſich Vorwürfe, daß er ſich in der Mühle nicht genau nach dem Wege erkun⸗ diget, und beſchloß jetzt dahin zurückzukehren und das Verſäumte nachzuholen. Mit dem Nebel war zugleich eine ſo empfindliche Kälte eingetreten, daß Reiter
und Roß vom Froſt geſchüttelt wurden; in der


