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Die Tochter des Wilddiebes : eine Erzählung nach Thatsachen / von Elfried von Taura
Entstehung
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übt. Nur dann und wann ward er aus ſeinem Be⸗

hagen auf Augenblicke herausgeriſſen, wenn ſein Roß über einen Stein oder eine der Baumwurzeln ſtol⸗ perte, welche den Weg vielfach durchzogen. So er⸗ reichte er die Lichtung, welche ſchon damals die noch jetzt blühende kleine Waldkolonie Gelobte Land trug. Hier kam ihm

kopf mit ſcharfen, ſtrengen Zügen von ſtattlichem Wuchs, wenn auch minder ſtattlicher Haltung zu Roß, das freilich auch danach war, einer jener unbe⸗ ſchreiblichen Klepper, wie ſie die Roßkämme von Kühn⸗ heide und Satzung noch heute auf den Markt brin⸗ gen. Wie die beiden iter einander nahe genug kamen, daß einer des andern Züge erkennen konnte, ſpornte der Graukopf Gaul zu einem Trott an und rief dem Entgegenkömmling zu:Bheu Magister Theophile! ſ r es wirklich, oder iſt es Euer Schatten?

Ich bin es, nſpektor! entgegnete der Angerufene dicht an den Alten hinanreitend und ihm die Hand entgegenſtreckend.

Dieſer nahm die Hand und ſchüttelte ſie wacker, dann ſagte er:Aber wenn ich nicht Euer Fleiſch und Blut fühlte, ſo glaubte ich nicht an Euer wirk⸗ liches Hierſein. Ich vermuthete Euch eher unter den

in anderer Reiter entgegen. Ein Grau⸗