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So ſchwer lag ſeine Verſchuldung auf ſeiner Seele, daß ſelbſt die Liebkoſungen ſeiner Königin ihn nicht er⸗ heitern konnten, ſo ſehr er ſich auch mühete, ſie, die nichts verſchuldet, nicht empfinden zu laſſen, was er an einer Andern verbrochen. Mit verdoppeltem Eifer warf er ſich jetzt in den Strom des öffentlichen Lebens, arbeitete er an der Befeſtigung des Friedens, an der Wiederher⸗ ſtellung ſeines Vaterlandes. Noch gab es da ſo viel zu ſchlichten, zu ordnen, zu ſchaffen, und von allen Seiten ſtellten ſich Hinderniſſe in den Weg, lauerten noch Feinde des Friedens, der Ordnung und der Gerechtigkeit.
Vor Allem that dem Lande noth, daß das Mein und Dein, namentlich zwiſchen der Krone und dem Adel feſtgeſtellt wurde, denn die Hauptquelle des Unglücks im Vaterlande war die Verwirrung, die auf dieſem Gebiete herrſchte. Er bot daher all ſeinen Einfluß auf, um in dieſer Hinſicht einen feſten Rechtszuſtand zu begründen. Er unterſuchte daher alle Beſitztitel des Adels und ent⸗ warf ein Verzeichniß aller derjenigen Güter, über welche dieſer Titel ein zweifelhafter oder entſchieden nichtiger war. Dann arbeitete er eine Denkſchrift aus, worin er nachwies, daß dieſe Güter der Krone gehörten, und der Friede im Lande nur dann Beſtand haben, eine gedeiliche Entwickelung ſeiner Wohlfahrt nur dann Platz greifen könne, wenn der Krone ihr Eigenthum zurückerſtattet,


