Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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der übrige Beſitz des Adels aber von derſelben auf's neue ausdrücklich anerkannt und deſſen Heiligkeit ver⸗ bürgt würde. Die Denkſchrift unterbreitete er zunächſt einer Verſammlung ſeines Geſchlechtes und brachte ſie da zur allgemeinen Anerkennung. Dann gewann er die Berken von Duba, die Rieſenburge, ſelbſt Albrecht von Seeburg und andere Barone dafür, die um ſolcher Güter willen einſt gegen Otakar II. aufgeſtanden waren. Als er ſich ſo der Mehrheit für ſeine Anſicht verſichert, be⸗ antragte er bei den Landesverweſern einen neuen Landtag.

Die Landesverweſer gingen auf den Antrag ein. Den zwanzigſten Mai deſſelben Jahres verſammelten ſich die Stände wiederum in dem Dominikanerkloſter zu St. Clemens. Da wurde nach einer begeiſternden Rede Zäwis' mit Stimmeneinhelligkeit beſchloſſen, daß alle Güter, welche unter Otakar II. der Krone gehört und die im letzten Bürgerkriege von dem Adel in Beſitz genom⸗ men worden, dem jungen König ſofort zurückgegeben werden ſollten. Ebenſo ſollten aber auch alle den Kirchen und Privatperſonen ſeit Otakar's Tode entriſſenen Be⸗ ſitzungen an ihre rechtmäßigen Beſitzer zurückgeſtellt werden. Weiter wurde die Angelegenheit der Königin⸗ Witwe in Berathung gezogen und dahin geordnet, daß ſie zwar an dem Herzogthum Troppau, welches dem Herzog Nikolaus zugeſprochen ward, keinen Theil haben,