Teil eines Werkes 
3. Band (1860)
Entstehung
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Maßes und der geſetzlichen Schranken auf der einen Seite, die gleiche Verletzung auf der andern Seite nach ſich zieht wie ein aus ſeinem Gleichgewicht gebrachter Wagebalken auf der einen Seite ſich gerade um ſo viel hebt, als er auf der andern ſich ſenkt ſo erzeugte die Nichtachtung alter Geſetze und Rechte von Seiten des Königs ganz natürlich Ungeſetzlichkeit und Widerſpänſtig⸗ keit auf der verletzten Seite. Doch dies wiſſet Ihr ja Alles beſſer, als ich es Euch ſage. Es geziemt ſich jetzt nicht mehr bei den Irrthümern des gefallenen Königs zu weilen, ſondern wir müſſen ſeine edle Geſinnung be⸗ trachten und alle die guten und großen Eigenſchaften, die ihn zu einem der größten Männer aller Zeiten machen. Beugen wir uns in Demuth vor der Macht, die einen ſo großen König fallen ließ, weil ſie nicht wollte, daß das Volk der Czechen zu einer willenloſen Herde herab⸗ ſänke, und getröſten wir uns der Hoffnung, daß der Erbe, den er dem Lande hinterlaſſen, an der Hand ſeiner weiſen und tugendhaften Mutter zu einem echten Böh⸗ menkönig, zu einem König, auf dem der Geiſt Libusa's und Piemysl's ruht, erblühen werden. Ja, das iſt der eigentliche Ankergrund der Hoffnung, die mich von Neuem beſeelt, daß ich den künftigen Lenker meines Va⸗ terlandes ganz in die Hand der erhabenen Frau gegeben weiß, die ſich ſo liebevoll mit dem Geiſte unſeres Volkes