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pfen vermochte, und ſtürzte ſich an der Seite ſeines Sohnes Nikolaus in die Feinde mit ſolchem Ungeſtüm, daß eine Verwirrung unter ihnen entſtand. Da ließ Rudolf ſeine Nachhut vorrücken. Das war für Berchtold von Emerberg der lange erſehnte Augenblick zur Befrie⸗ digung ſeiner Rache. Er ſtürzte ſich dem Orte, wo Otakar wie ein Löwe focht und ſchrecklich unter den Feinden mähte, wild entgegen. Zäwis mit Hroznata hinter ihm her. Ein dichter Knäuel von Feinden um⸗ ringte den König mit wenigen ſeiner Getreuen und trennte ihn von ſeinem Sohne, welcher gefangen in die Hände ungariſcher Reiter fiel. Emerberg drang durch den Knäuel, mit dem gezückten Schwert den König ſuchend. Auch Zäwis und Hroznata hatten ihre Schwerter gezückt, aber im Begriff jenem durch den Knäuel zu folgen, wurden ſie durch einen Keil von Reitern, der ſich da⸗ zwiſchen ſchob, abgeſchnitten. Vergebens ſuchten ſie das Gedränge zu durchbrechen.
Während ſie ſich damit abmühten, ereilte den König ſein Geſchick. Eine Anzahl roher Krieger ſtürzte ſich auf den vor Erſchöpfung Ohnmächtigen, riſſen ihn vom Pferde, ſchlugen ihm den koſtbaren Helm am Kopfe ent⸗ zwei und riſſen ihm die übrige Rüſtung vom Leibe. In dieſem Augenblick kam Berchtold von Emerberg hinzu und ſprang vom Roſſe. Dem Ritter ergab ſich Otakar


