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drigen Hügelreihe, hinter welcher in nebeliger Ferne ein blauer Höhenzug emporragte. Noch immer ſchwankte die Schlacht. Die Verbündeten hatten den Böhmen noch keinen Fußbreit Boden abgenommen. Auf einmal ſah Zaäwis jenſeits der böhmiſchen Nachhut etwas wie eine ſtarke Heerſäule ſich den Berg herabziehen. Das konnte nur Verſtärkung für die Böhmen ſein. Sein Herz ſchlug vor Freuden: eine ſo anſehnliche Verſtärkung mußte den Kampf zu Gunſten Otakar's entſcheiden. Da ſetzte ſich plötzlich ſeine Nachhut in Bewegung— ſie zog ſich hinter die Hügelreihe zurück, der nahenden Verſtärkung ent⸗ gegen. Zäwis ahnte mit Entſetzen, daß Milota jetzt ſeine Maske abwarf.„
Er ahnte nur zu richtig. Milota hielt das heran⸗ rückende, aus Mährern beſtehende Verſtärkungsheer mit dem Vorgeben auf, die Schlacht ſei bereits verloren, und riß es mit ſich in die Flucht. Eben wollte König Otakar die Nachhut in's Treffen rufen, um ſeine von über⸗ menſchlicher Anſtrengung ziemlich ermüdeten Truppen zu unterſtützen, da war ſie nicht mehr zu ſehen. Zu ſpät erkannte er jetzt die Wahrheit der ihm von Zäwis von Falkenſtein geſandten Warnung. Die erſchöpften Seinen wankten, wichen zurück; er ſah, daß Alles verloren war— doch fern war ihm, der nie geflohen, der Gedanke der Flucht; er ſammelte von den Seinen, was noch zu käm⸗
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