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zurück ſein konnte, auf deſſen Erſcheinen. König Otakar zog ſich vor den Verbündeten zurück und dieſe rückten lang⸗ ſam nach. Endlich erreichte ihn ihr Vortrab zwiſchen den Dörfern Dürrenkrut und Jedenſprungen. Otakar nahm Stellung und man ſah, daß er Anſtalten traf, eine Schlacht anzunehmen. Mit hochklopfender Bruſt zählte Zäwis die Minuten bis zu Sezema's Erſcheinen. Endlich am Abend vor der unausbleiblichen Schlacht kam er.
„Es war Alles umſonſt,“ rief er Zäwis entgegen; „der König las Euer Schreiben nur flüchtig durch, warf es dann auf die Seite und ſagte:„Nimmermehr habe ich von einem ſo treuloſen Mann Dank und Treue zu gewärtigen.“ Als ich ihm dann Milota's verrätheriſches Einverſtändniß mit dem Feinde und ſeinen ſchändlichen Anſchlag mittheilte, ließ er mich kaum zu Ende reden— Milota habe ſich ſeines Vertrauens werth gemacht, ent⸗ gegnete er, und er, der König, ſei nicht der Mann, der erprobte Diener bei ſich verdächtigen laſſe. Dann befahl er mir zu warten und mich zu überzeugen, daß er unter den Seinigen keinen Verräther habe, daß dieſe allein im kaiſerlichen Lager wären. Er ließ ſofort alle Oberſten und Hauptleute ſeines Heeres auf einem freien Platze ver⸗ ſammeln und ſtellte ſich in meinem und ſeines Baſtard Nikolaus Beiſein ohne Wehr und Rüſtung mitten unter ſie.„Ich bin gewarnt worden,“ ſprach er,„daß es auch


