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Auf dem Geſchlechtstage ward von der Mehrheit der Witkowetze beſchloſſen, daß man ſich nun noth⸗ gedrungen unter den Schutz des Kaiſers ſtellen, einſt⸗ weilen der Gewalt weichen und abwarten müſſe, bis das Glück der Waffen für ihren Schutzherrn entſchieden und die Gewalt ihres königlichen Feindes gebrochen habe. Zäwis, Sezema und Hroznata waren die Einzigen, die auch jetzt noch die Schutzherrlichkeit des deutſchen Kaiſers verwarfen und ſich von der Mehrheit trennten.
Zäwis nahm von ſeiner Mutter, die auf ihrem Witthum Maidſtein ſicher ſaß, Abſchied und ging mit Hroznata in die Verbannung. Seine Schweſter blieb bei der Mutter zurück. Auf dem unbewohnten Schloſſe eines Freundes am Mannhardsberge fanden die Flüchtlinge ein ſicheres Aſyl.
Schnell entwickelten ſich nun die Ereigniſſe. Der König von Polen verpflichtete ſich zur Stellung der ver⸗ langten Hilfsmacht bis Ende Juni des laufenden Jah⸗ res, worauf König Otakar dem Kaiſer die förmliche Weigerung, den bei Wien verhandelten Frieden zu er⸗ füllen, überſandte. Mit Eifer ward nun auf beiden Seiten gerüſtet, wie zu einem Kampfe auf Tod und Leben.
Zwiſchen dem König und der Königin von Böhmen war ſeit den im vorigen Kapitel erzählten Ereigniſſen


