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bracht wird, dann werde ich ihn ſegnen,“ erklärte der Gelehrte.
„Ihr ſeid ein eiſerner Mann,“ verſetzte Zäwis, re⸗ dete aber nicht weiter in ihn, ſondern verabſchiedete ſich von ihm und dem Pfarrer.
Zehntes Cupitel.
Zäwis wollte in Krumau nun mit ſeinem Ge⸗ ſchlechte tagen, um über das, was jetzt zu thun ſei, zu berathen, dann aber, hinreichend mit Gold und Koſt⸗ barkeiten verſehen, auf öſterreichiſches, jetzt kaiſerliches Gebiet flüchten. Wohl dachte er auch an Weib und Kind, aber die Forderungen des Herzens mußten verſtummen vor der Theilnahme an den großen Ereigniſſen, die ſich jetzt vorbereiteten und denen Zäwis trotz der über ihn ausgeſprochenen Acht nicht fern bleiben wollte. Er fühlte in ſich den Beruf Großes zu vollbringen, und die Unter⸗ haltungen mit der Königin hatten ſehr weſentlich dazu beigetragen, dieſes Gefühl zu beleben. Ueberhaupt hatte dieſe ſtrahlende Königin, die ſeinem Ehrgeiz ſo fein zu ſchmeicheln wußte, eine große Gewalt über ihn erlangt,


