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gegnete der Burgvoigt;„was geht Euch mein Geſicht an?“*
„In der heiligen Schrift ſteht geſchrieben: Liebe Deinen Nächſten wie Dich ſelbſt— darum geziemt es ſich, wenn wir ein unglückliches Geſicht ſehen, Mitleid mit ihm zu haben. Ihr habt ein ſehr unglückliches Geſicht, Herr Burgvoigt.“
„Daß Dich der Nämez!“ murmelte der Alte;„ich weiß nicht, was die Hexe von mir will.“ Dann ſagte er laut:„Ich habe keine Zeit, mit Euch zu plaudern, geht zu meiner Schweſter.“
„Nicht eher,“ erklärte Libusa,„als bis ich dieſe Stirn etwas geglättet ſehe; ich habe mir vorgenommen, den Bruder meiner Freundin Porzincula freundlicher zu ſtimmen.“
„Das wird Euch nicht gelingen, es wird keinem Menſchen gelingen, denn das Menſchenvolk iſt ein ab⸗ ſcheuliches Gethier.“
„Ei, Herr Burgvoigt, wie möget Ihr den Schöpfer alſo ſchmähen! Der Menſch iſt ja die Krone der Schö⸗ pfung Gottes.“
„Aber abgefallen von Gott; er iſt ein Raubthier geworden voll Gier und Bosheit.“
„So kann nur Einer ſprechen, dem von einzelnen


