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Stunden bei Porzincula er
der in ſeinen vier Pfählen war. Wir finden ſie an dem Tage bei ihm, an welchem die Nachricht von dem Anzuge
ſchienen, in welchen ihr Bru⸗
der Witkowetze nach Prag und auch auf den Hradſchin gelangt war; ſie hatte endlich ſich den Zutritt zu dem menſchenfeindlichen Mann erobert.
„Ihr müßt freundlicher mit mir ſein,“ ſagte Libusa, die Hand des Mannes mit der gerunzelten Stirn am kahlen Haupte erfaſſend,„Ihr müßt überhaupt freund⸗ licher ſein. Oder laſtet ein bitteres Leid auf Eurer Seele, das Euch ſo finſter macht?“
Der Alte ſah die ſchöne Sprecherin verwundert an.
„Was wollt Ihr, ſonderbares Frauenzimmer, von mir ſagte er dazu.
„Ich will Euch gern freundlich ſehen,“ antwortete ſie;„Ihr ſeid der Bruder meiner Freundin Porzincula; da kann es mir doch nicht gleichgiltig ſein, ob Ihr freundlich oder finſter ausſeht. Fehlt Euch denn etwas“
„Mir fehlt nichts,“ war die Antwort„ich habe mein Brod und bin geſund.“.
„Das ſind zwei große Gaben Gottes,“ verſetzte Libusa,„für die man nicht dankbar genug ſei aber wenn der liebe Herr Gott Euer Geſicht anſchaut, muß er zweifeln, daß Ihr zufrieden mit ihm ſeid.“
„Ihr ſeid ein naſeweiſes Frauenzimmer,“ ent⸗


