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worfen, ſo habe ich von dieſer Seite vor der Hand nichts zu fürchten.“
„Wäre es nicht noch beſſer,“ nahm die Königin wieder das Wort,„wenn Ihr alle Rieſenburge und das müchtigere Geſchlecht der Witkowetze Euch durch Milde unterwürfet? Wenn es Euch gelänge, ſie Euch zu ver⸗ pflichten, würdet Ihr nicht mit zwiefacher Kraft Euch auf den äußern Feind erſin können?“
„Wären die Witkowetze und Rieſenburge mein, ſo wollte ich der ganzen Welt Trotz bieten,“ erwiderte Otakar;„aber wie ſoll ich die ſtolzen Empörer mir ver⸗ pflichten, wenn ich nicht auf ihre Anſprüche eingehe?“
„Vielleicht könntet Ihr ſie verſöhnen, wenn Ihr ihnen die Forderungen gewährtet, welche nicht geradezu auf die Schwächung der königlichen Macht hinauslaufen. Vielleicht ließe ſich mit Zäwis von Fulſenſtiin eine Ver⸗ einbarung bewerkſtelligen—“
„Wie7 Mit ihm, dem auf der That ertappten Hoch⸗ verräther?“ unterbrach der König die Sprecherin heftig.
„Verzeiht, wenn ich Euren Glauben an ſeine Schuld nicht theile,“ erwiderte die Königin ſanft;„es ſtreitet zu ſehr gegen die in ſeinen Liedern und in ſeiner freimüthigen Rede vor Euch ausgeſprochene Geſinnung, daß er ſich an einer Verſchwörung betheiligt haben ſollte,


