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ergeben, der ſchlimmer iſt als ſie— derſelbe Berchtold von Emerberg aus Oeſterreich, dem Ihr ſolche Groß⸗ muth erwieſen, hat ſich in ihre Gunſt eingeſtohlen, iſt auf ihre finſtern Gedanken eingegangen. Eine grauen⸗ volle Saat wird dieſer Verbindung, zu der ſich auch ein Bruder Berchtold's geſellt, entſprießen— die Drei haben eine Verſchwörung— es lauſcht doch hier Niemand?— ſie haben eine Verſchwörung angezettelt, bei der auch die Herren von Rieſenburg, Seebach, Potenſtein und Euer Vetter Sezema von Wittingau betheiligt ſind. Der König ſoll geſtürzt, das ganze Geſchlecht der Premysliden aus⸗ gerottet werden.“
„Ihr ſprecht im Fieber, Meiſter,“ unterbrach ihn Zäwis entſetzt;„kommt zu Euch!“
„Ich ſpreche nur zu wahr,“ entgegnete der Maler, „und wenn Ihr mir nicht glaubt, ſo dürft Ihr nur heute Nacht in das Haus der Radelsführerin gehen, da könnt Ihr die Verſchworenen alle beiſammen finden.“
„Die Herren von Rieſenburg und Potenſtein und ſogar mein Vetter Sezema wären darunter, ſagtet Ihr?“
„So iſt es; ſie haben unter grauenvollen Cere⸗ monien dem königlichen Hauſe den Untergang ge⸗ ſchworen— ich ſelbſt habe mich von dem unſeligen Weibe zum Schwur verleiten laſſen— ſeitdem hatte ich keine Ruhe mehr, mir war wie einem Verdammten— da ſah


